Immobilienrecht

Man wird meistens erst dann ein Haus errichten,
wenn man lange genug davon geträumt hat.

              Romana Prinoth Fornwagner

Mietrecht

Das Mietrecht umfasst jene Rechtsgebiete, die primär das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter regeln. Basis ist regelmäßig eine gegenseitige Vereinbarung, wonach sich die eine Partei (Vermieter) verpflichtet, der anderen Partei (Mieter) die Mietsache (zeitweilig) zum Gebrauch zu überlassen. Der Mieter verpflichtet sich im Gegenzug, dem Vermieter dafür die vereinbarte Miete zu zahlen. Mietobjekt können bewegliche und unbewegliche Sachen oder auch Teile davon (bspw. Werbeflächen) sein.

Gesetzesgrundlage

Geregelt wird das Mietverhältnis im Wesentlichen durch die §§ 535 – 580a des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Für die regelmäßig geschlossenen Formularverträge sind fernerhin die §§ 305 – 310 BGB beachtlich.

Regelungsinhalte

Die Regelungen des Mietrechts sind in weiten Teilen auch auf die Pacht (darunter die Landpacht) – Gebrauchsüberlassung eines Gegenstands mit der Möglichkeit der Fruchtziehung (Erzeugnis, Ertrag), §§ 581 – 597 BGB –, ebenso wie die Jagdpacht (gepachtet wird ggf. das Jagdausübungsrecht = Rechtspacht), das Franchising (regionale Nutzung eines Geschäftskonzepts) sowie ein Leasing (atypischer Mietvertrag) anzuwenden.

Rechtsrat verzichtbar?

Weil das Miet- u. Leasingrecht wie auch das Pacht- bzw. Franchiserecht massiv durch die Rechtsprechung dazu beeinflusst wird, ist eine fachkundige Beratung bei der Formulierung von Verträgen nahezu unerlässlich. Gleichermaßen gilt dies beim Auftreten von Mängeln oder auch bei der Beendigung und Abwicklung eines solchen Rechtsverhältnisses.

advohelp® Rechtsanwälte unterstützen nicht allein Ihre Wünsche mit entsprechend angepassten, an der neuesten Rechtsprechung orientierten Verträgen. Sie vertreten auch Ihre Rechte bei Vertragsstörungen oder der Beendigung (Kündigung) der Verträge. Unabhängig davon, ob Sie Fragen zu der Vermietung von Wohnungen, Gewerberäumen, zur Pacht einer Jagd oder einem Leasing bzw. Franchising haben, wir helfen Ihnen.

 

Zeige mir wie du baust und ich sage dir, wer du bist.

                Christian Morgenstern

Wohnungseigentumsrecht

Das Wohnungseigentumsrecht behandelt die Rechtsverhältnisse nach der formellen Teilung eines Grundstücks (Teilungserklärung). Unterschieden wird hiernach das Wohnungseigentum (Sondereigentum), das Eigentum an nicht zu Wohnzwecken genutzten Gebäudeteilen (Teileigentum) sowie das gemeinsame Eigentum an Gebäude- und/oder Grundstücksteilen (Gemeinschaftseigentum). Das Wohnungseigentumsrecht umfasst sonach primär die Verhältnisse der Wohnungseigentümer untereinander, die Rechte und Pflichten eines Verwaltungsbeirats und auch die Rechtsverhältnisse zu einer Hausverwaltung.

Rechtliche Basis

Wesentliche Gesetzesgrundlage ist das Wohnungseigentumsgesetz (WEG). Darin geregelt ist – neben den zuvor angeführten Instituten – das Wohnungserbbaurecht (§ 30 WEG), das Dauerwohnrecht (§§ 31 ff. WEG) sowie Verfahren im Zusammenhang mit Wohnungseigentum (§§ 43 ff. WEG).
Bedeutung
Infolge der niedrigen Zinsen und dem Mangel an wertbeständigen Kapitalanlagen verleiht die ständig steigende Anzahl von Wohnungseigentumsanlagen und die Aufteilung vorhandener Gebäude in Wohnungs- oder Teileigentum dem Wohnungseigentumsrecht wachsende Bedeutung.

Beratungsbedarf

Wie wichtig eine fundierte rechtliche Beratung in diesem Zusammenhang ist, illustriert die steigende Zahl der Insolvenzen von Bauträgern, Eigentümern und auch von Verwaltungsgesellschaften. Denn nicht allein die Finanzierung bedeutet für werdende Eigentümer zum Teil erhebliche, mitunter wenig kalkulierbare wirtschaftliche Risiken. Dies gilt insbesondere für die objektive Bewertung von Bauträgermodellen.

advohelp® Rechtsanwälte beraten Sie nicht nur im Vorfeld einer Vertragsschließung, sondern begleiten Sie auch bei allen Ihren Fragen zum Wohnungseigentumsrecht, mit besonderem Fokus auf einer Streitprävention.