URHEBERRECHT
URHEBERRECHT
Johann Wolfgang von Goethe
Der Autor ist selten ein unparteiischer Richter seiner eigenen Sachen.
Urheberrecht
Das Urheberrecht ist das ausschließliche Recht eines Urhebers an seinem Werk. Schutzgegenstand des deutschen Urheberrechts sind Werke der Literatur, Wissenschaft, Musik und Kunst (auch Baukunst) sowie von geistigen oder künstlerischen Leistungen und Investitionen in der Kulturwirtschaft. Ebenfalls geschützt sein können öffentliche Reden, Werke aus dem Computerbereich, Tanz und Pantomime, Lichtbildwerke und Filme, für die teilweise jeweils eigene Regelungen gelten.

Alle Werke i. S. d. Urhebergesetzes haben notwendigerweise gemein, daß sie zumindest sinnlich wahrnehmbar sind, oder, so wie beispielsweise bei Musik und Film, mittels technischem Equipment wahrnehmbar gemacht werden können.

Allerdings erachtet das Gesetz nicht jede Schöpfung, die die Anforderungen an den Werkbegriff erfüllt, auch als schutzwürdig. Dies ist erst dann der Fall, wenn sie einen gewissen Eigentümlichkeitsgrad bzw. eine gewisse Gestaltungshöhe erreicht (die sog. Schöpfungshöhe). Sie ist Ausdruck der Originalität des Werkes, dem Maß an ihm immanenter Individualität und auch Extravaganz.

Dem Urheber des Werkes steht dabei das ausschließliche Recht der Verwertung zu.

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Bei der Vertragsgestaltung aber auch bei der Verteidigung Ihrer Urheberpersönlichkeits- und Verwertungsrechte finden Sie in advohelp® RECHTSANWÄLTE kompetente Partner.